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Angedacht

Der Leib als Tempel
·2 min
Der Apostel Paulus antwortet im 1. Korintherbrief auf Fragen der Gemeinde. In Korinth gab es ein Schlagwort. Es lautete: »Alles ist mir erlaubt.« Damit rechtfertigten manche Korinther ihr Verhalten, zum Beispiel den Gang zu einer Dirne. Der Leib hat ja mit dem Gottesverhältnis nichts zu tun. Er vergeht. Paulus widerspricht.
Der zweite Schritt
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»Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund«, so heißt es im Lukasevangelium. Wir werden nicht schweigen können von den Dingen, die uns erfüllen. Ein erfüllter Mensch fließt förmlich über. Er wird es schwerlich verbergen können. Wenn jemand etwas Besonders erlebt hat, dann ist das Mitteilungsbedürfnis besonders groß. Er möchte teilen, was ihn bewegt.
Kreuz, auf das ich schaue
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In der Wiege von Brandenburg habe ich dieses Kreuz entdeckt, im Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel. Es ist ein Triumphkreuz aus der Gotik. An prominenter Stelle wurde es hoch oben im Triumphbogen aufgerichtet. Christus ist weit weg. Ich setze mich und blicke hinauf.
Ein guter Vorsatz
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Das neue Jahr liegt vor uns. Es ist ganz frisch. Es ist an diesem Schwellenpunkt wichtig, inne zu halten, um sich zu sammeln. Der eine Blick geht zurück. Es wird bilanziert. Was war gut? Was war ungünstig? Steht ein Plus oder ein Minus unter 2023? Hier mache ich Mut, dass wir gnädig mit uns selbst sind. Gott ist es jedenfalls. Der kritischste Richter sind wir oft selbst.